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31. Januar 2008

Ich bin angekommen.

Endlich.

Um 7.30h ging es am 29. Januar los zum Bahnhof.

Frede, Maikymaik, Izzy, Alena – Ihr alle habt dort auf mich gewartet. Das war wirklich schön. Und meine Familie und Sönke haben mich natürlich auch begleitet.

Doch als der Zug Richtung Bremen abfuhr, wurde mir klar, dass ich euch alle erst in 5 Monaten wiedersehen kann. Nachdem ich Oma am Bremer Bahnhof verabschiedet hatte, ging es mit Papa weiter bis Frankfurt und um 14h erreichten wir das „Haus der Jugend“.

Das Vorbereitungsseminar startete dort, sobald alle Eltern ihre Kinder gedrückt hatten und sich auf den Heimweg machten. Ein paar Rollenspiele, Vorstellungen und Kontaktknüpfungen später fühlte man sich schon nicht mehr ganz so allein und hatte genug Gesprächspartner, die die gleichen oder ähnlichen Gefühle teilten.

Stundenlanges Fliegen, zum Glück begleitet von vielem Essen, netter Begleitung und guter Kinofilme, brachte uns schließlich nach Singapur, und 30mins Aufenthalt am fughafeneigenen Swimmingpool später, auch nach Sydney. Dort wurde ich auch direkt von meinem Gastvater Bron und meiner Gastschwester Julia in Empfang genommen.

Trotz totaler Erschöpfung unterhielt ich mich auf der Fahrt zum neuen zu Hause gut und angeregt mit den beiden und erreichte mit einem guten Gefühl das wunderschöne Holzhaus in der „Forest Street“. Dem Namen entsprechend glänzt die Straße in voller Pracht, umringt von riesigen und alten Bäumen, deren Spitze fast an die hell strahlende Sonne ragt. Kaum zu glauben dass um 7h morgens schon 30°C gemessen werden.

Kaum verließ ich das Auto sprang mir auch schon Lola in die Arme. Nein, das ist nicht meine Gastmutter, sondern ein süßes, kleines weißes Wollknäuel. Bron setzte mich darüber in Kenntnis, dass es sich um einen Hund handelt. Nur wenige Sekunden später erklang ein Glockengeräusch und die Katze, Tinka, sauste um die Ecke.

Im Haus ging es weitaus friedlicher zu. Ich bekam die Möglichkeit mir jedes Zimmer in Ruhe anzuschauen und bin bis jetzt äußerst zufrieden. Nachdem ich auch all die Urkunden und Pokale von der ältesten Gastschwester (zur Zeit in Finnland) in meinem zukünftigen Zimmer begutachtet hatte, versuchte ich meine Familie und Freunde über Telefon zu erreichen, aber aus irgendeinem Grund wollte es nicht funktionieren. Also kann ich leider mit niemandem reden. Zum Glück funktioniert wenigstens mein Handy, um SMS zu schicken und zu empfangen. Kurz habe ich die Möglichkeit, es mit in meinem tollen Bett bequem zu machen. Kaum zu glauben, aber es ist sogar etwas größer und fast so kuschelig wie mein eigenes in Syke.

Kurz unter die Dusche gesprungen und ab geht's in die Schule: Eine Uniform muss angeschafft werden. Wunderschön, diese weißen Kniestrümpfe, schwarzen Schuhe, blauen Röcke und weißen Blusen. Vor allem in Kombination. Aber da muss ich jetzt durch. Dafür scheinen alle Schüler und Lehrer sehr offen und freundlich zu sein. Die Sekretärin drückt mir einen Batzen Papiere in die Hand. „These have to be signed by your hostparents.“

Okay, also wieder nach Hause. Aber jetzt muss ich erstmal ins Bett. Dabei ist es hier erst 11h morgens. In Syke ist es schon abends. Also verabschiede ich mich in die Traumwelt, mit Alenas und Sönkes Kissen im Arm - und Lola auf dem Bauch. 6 Stunden lang. Als ich aufwache gibt es leckere, selbstgemachte Pizza, denn die Gastmutter ist von der Arbeit gekommen. Ich verteile die Gastgeschenke. Sind gut angekommen. Vor allem das Kochbuch; ich habe direkt den Auftrag bekommen, etwas daraus vorzubereiten. Julia wird mir helfen. Sie hat im Moment Semesterferien und jobbt in einem Pub um die Ecke. Zum Glück haben Mama und Papa grade angerufen, ich dachte schon, dass ich gar niemanden mehr sprechen kann. Jetzt hocke ich mich erstmal in mein Zimmer und lese mir den Sydney-Prospekt durch, den meine Familie mir geschenkt hat. Draußen wettert ein Sommersturm. Das erinnert an zu Hause.

Bis jetzt geht es mir sehr gut, alle sind sympathisch und zuvorkommend. Auch die Sprache macht keine großen Schwierigkeiten und ich habe mich sehr gefreut, als ich von Bron für meine Englischkenntnisse gelobt wurde.

Jetzt freue ich mich auf die Schule. Und hoffentlich viele nette Leute.

Und darauf, dass mein Internet bald geht.

Hab' euch lieb,

Hanna

3.2.08 07:23


Los.gehen

am 29. januar geht es los.

nach australien.

nach sydney.

alleine.

ohne alle meine lieben.

5 monate lang die pralle sommersonne genießen.

versuchen mich nicht von wilden tieren fressen zu lassen.

ich werde euch vermissen ♥

 

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6.1.08 16:02


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