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31. Januar 2008

Ich bin angekommen.

Endlich.

Um 7.30h ging es am 29. Januar los zum Bahnhof.

Frede, Maikymaik, Izzy, Alena – Ihr alle habt dort auf mich gewartet. Das war wirklich schön. Und meine Familie und Sönke haben mich natürlich auch begleitet.

Doch als der Zug Richtung Bremen abfuhr, wurde mir klar, dass ich euch alle erst in 5 Monaten wiedersehen kann. Nachdem ich Oma am Bremer Bahnhof verabschiedet hatte, ging es mit Papa weiter bis Frankfurt und um 14h erreichten wir das „Haus der Jugend“.

Das Vorbereitungsseminar startete dort, sobald alle Eltern ihre Kinder gedrückt hatten und sich auf den Heimweg machten. Ein paar Rollenspiele, Vorstellungen und Kontaktknüpfungen später fühlte man sich schon nicht mehr ganz so allein und hatte genug Gesprächspartner, die die gleichen oder ähnlichen Gefühle teilten.

Stundenlanges Fliegen, zum Glück begleitet von vielem Essen, netter Begleitung und guter Kinofilme, brachte uns schließlich nach Singapur, und 30mins Aufenthalt am fughafeneigenen Swimmingpool später, auch nach Sydney. Dort wurde ich auch direkt von meinem Gastvater Bron und meiner Gastschwester Julia in Empfang genommen.

Trotz totaler Erschöpfung unterhielt ich mich auf der Fahrt zum neuen zu Hause gut und angeregt mit den beiden und erreichte mit einem guten Gefühl das wunderschöne Holzhaus in der „Forest Street“. Dem Namen entsprechend glänzt die Straße in voller Pracht, umringt von riesigen und alten Bäumen, deren Spitze fast an die hell strahlende Sonne ragt. Kaum zu glauben dass um 7h morgens schon 30°C gemessen werden.

Kaum verließ ich das Auto sprang mir auch schon Lola in die Arme. Nein, das ist nicht meine Gastmutter, sondern ein süßes, kleines weißes Wollknäuel. Bron setzte mich darüber in Kenntnis, dass es sich um einen Hund handelt. Nur wenige Sekunden später erklang ein Glockengeräusch und die Katze, Tinka, sauste um die Ecke.

Im Haus ging es weitaus friedlicher zu. Ich bekam die Möglichkeit mir jedes Zimmer in Ruhe anzuschauen und bin bis jetzt äußerst zufrieden. Nachdem ich auch all die Urkunden und Pokale von der ältesten Gastschwester (zur Zeit in Finnland) in meinem zukünftigen Zimmer begutachtet hatte, versuchte ich meine Familie und Freunde über Telefon zu erreichen, aber aus irgendeinem Grund wollte es nicht funktionieren. Also kann ich leider mit niemandem reden. Zum Glück funktioniert wenigstens mein Handy, um SMS zu schicken und zu empfangen. Kurz habe ich die Möglichkeit, es mit in meinem tollen Bett bequem zu machen. Kaum zu glauben, aber es ist sogar etwas größer und fast so kuschelig wie mein eigenes in Syke.

Kurz unter die Dusche gesprungen und ab geht's in die Schule: Eine Uniform muss angeschafft werden. Wunderschön, diese weißen Kniestrümpfe, schwarzen Schuhe, blauen Röcke und weißen Blusen. Vor allem in Kombination. Aber da muss ich jetzt durch. Dafür scheinen alle Schüler und Lehrer sehr offen und freundlich zu sein. Die Sekretärin drückt mir einen Batzen Papiere in die Hand. „These have to be signed by your hostparents.“

Okay, also wieder nach Hause. Aber jetzt muss ich erstmal ins Bett. Dabei ist es hier erst 11h morgens. In Syke ist es schon abends. Also verabschiede ich mich in die Traumwelt, mit Alenas und Sönkes Kissen im Arm - und Lola auf dem Bauch. 6 Stunden lang. Als ich aufwache gibt es leckere, selbstgemachte Pizza, denn die Gastmutter ist von der Arbeit gekommen. Ich verteile die Gastgeschenke. Sind gut angekommen. Vor allem das Kochbuch; ich habe direkt den Auftrag bekommen, etwas daraus vorzubereiten. Julia wird mir helfen. Sie hat im Moment Semesterferien und jobbt in einem Pub um die Ecke. Zum Glück haben Mama und Papa grade angerufen, ich dachte schon, dass ich gar niemanden mehr sprechen kann. Jetzt hocke ich mich erstmal in mein Zimmer und lese mir den Sydney-Prospekt durch, den meine Familie mir geschenkt hat. Draußen wettert ein Sommersturm. Das erinnert an zu Hause.

Bis jetzt geht es mir sehr gut, alle sind sympathisch und zuvorkommend. Auch die Sprache macht keine großen Schwierigkeiten und ich habe mich sehr gefreut, als ich von Bron für meine Englischkenntnisse gelobt wurde.

Jetzt freue ich mich auf die Schule. Und hoffentlich viele nette Leute.

Und darauf, dass mein Internet bald geht.

Hab' euch lieb,

Hanna

3.2.08 07:23


1. Februar 2008

Heute Nacht fiel mir das Schlafen etwas schwer. Lola scheint mich lieb gewonnen zu haben und rennt ständig um mein Bett, springt hinauf und schlabbert mir durchs Gesucht. Geschmackssache. Irgendwann musste ich dann die Tür schließen, um wenigstens ein bisschen ruhigen Schlaf zu haben. Den bekam ich auch. Allerdings erzählte mir Susan (meine Gastmutter) am nächsten Tag, dass Lola stattdessen lieber an allen Türen gekratzt hat. Böses Hündchen.

Wie das hier mit dem Essen läuft habe ich noch nicht so ganz verstanden. Geregelte Zeiten gibt es offensichtlich nicht. Doch ist der Kühlschrank stets voller Leckereien und ich soll 'myself helpen'. Also greife ich mir einen Apfel zum Frühstück. Sensationelles Geschmackserlebnis, sage ich euch. Ganz anders als in Deutschland. Auch wenn die aus unserem Garten natürlich auch spitze sind, Papa.

Dann mussten tausende von Formularen für die Schule ausgefüllt werden und mir fiel auf, dass ich natürlich meinen Personalausweis zu Hause habe liegenlassen. Aber ich denke, dass das halb so schlimm ist. Immerhin sind ich Visum und Reisepass dabei.

So, Susan fährt jetzt zum Friseur und geht danach ein weiteres Mal mit mir zur Schule. Ich komme ins Jahr 11 und belege vorraussichtlich die Fächer Mathe (hohes Niveau – warum auch immer), Englisch (hohes Niveau), Visual Arts, Photography, Textiles & Design, Music und Biology. Leider überschneiden sich einige Kurse, so dass ich Fächer wie Indonesisch, Japanisch, Chinesisch und so weiter nicht belegen kann. Aber schon beim ersten Schulbesuch habe ich gemerkt, dass es dort sehr multikulturell ist.

Am Sonntag ist ein Treffen mir meinem “Betreuer”. Dort treffe ich auch die ganzen anderen Austauschschüler, die zur Zeit in NSW (New South Wales) sind, zum Teil aus Brasilien, Schweden, usw. Mit dieser Gruppe kann ich innerhalb meines Aufenthaltes in Australien auch einige Touren mitmachen, wie zB zu den „Blue Mountains“, in einen Wildlife Park oder ähnliches. Über größere Touren werde ich erst in ein paar Tagen in Kenntnis gesetzt. Bei einem Camping-Ausflug zum Urulu würde ich gerne teilnehmen. Da können auch die ganzen anderen deutschen Step-in-Teilnehmer mitmachen, mit denen ich hergeflogen bin.

Wow, ich habe fast das Gefühl, Deutsch schon verlernt zu haben. Zumindest muss ich mich sehr konzentrieren nicht ausversehen auf Englisch weiter zu schreiben. Das ist irgendwie cool aber auch beängstigend.

Nachdem ich meine Sachen in die Schränke eingeräumt hatte, suchte ich mit Julia im Internet nach einer Australischen Partnerbank der Sparkasse, damit ich keine Extrakosten beim Geldabheben bezahlen muss. Aber irgendwie haben wir noch nichts gefunden.

Das Internet an meinem Laptop funktioniert erst, wenn wir den Netzwerkschlüssen gefunden haben. Leider weiß den hier keiner. Vorerst muss ich also meine getippten Texte auf dem PC gespeicher lassen, um sie in hoffentlich naher Zukunft abzusenden.

Nachdem ich also alle Papiere in der Schule abgegeben und mit Julia ein paar warme Speisen vom Italiener fürs Mittagessen gekauft hatte, fuhren wir zu einem riesigen Shoppingzentrum direkt neben meiner Schule. So viele tolle Geschäfte habe ich noch nie auf einmal gesehen. Aber heute ging es erstmal nur um Schulschuhe. Es gibt eigentlich ein bestimmtes Modell, aber an meiner Schule scheinen sich nicht viele daran zu halten. Kein Wunder, bei diesen hässlichen Teilen. Ballerinas sind laut Julia auch okay, gekauft haben wir aber noch keine.

Nachdem ich schon 100$ für 2 Blusen und einen Rock (Uniform) losgeworden bin, erfuhr ich vorhin, dass auch noch eine Sport-Uniform angeschafft werden muss, die aus deutlich mehr Teilen besteht. Das Essen vom Italiener schmeckte wunderbar, viel blöder war allerdings, dass der Kinobesuch heute leider ausfällt. Julia muss kurzfristig doch noch arbeiten (ab 4h) und ihre Freunde kenne ich ja noch nichtmal. Also bleibe ich zu Hause.

Ich bin furchtbar müde und auch das Wetter schafft mich enorm. Lange hatte ich nicht mehr so viel Wärme, auch wenn es ab und an ein wenig regnet. Susan sagt ständig, dass ich bis mindestens 8h aufbleiben muss. Sonst komme ich nie in den Zeitrythmus.

Schöne Grüße, ich hoffe es geht euch in Deutschland allen gut.

Vergesst bloß nicht mich über die neusten Neuigkeiten aufzuklären, will ja nicht hinterher hinken.

Alles Liebe, Hanna

3.2.08 07:28


2. Februar 2008

Auf der einen Seite wundert es mich enorm, dass selbst Julia, die bis 4h morgens arbeiten muss, schon um 9h aufsteht. Viel verwirrender ist allerdings, dass ich selber auch nur bis höchstens 8h schlafen kann. Danach mache ich mir ein super leckeres und noch dazu gesundes Frühstück. Einen Teller voller Früchte wie zB Äpfel, Kirschen, Weintrauben, Melone usw. Ja Mama, du hast mich gut erzogen. Die Familie hier hat einen sehr ökonomischen Lebensstil. Wenn dass das ist was ich meine. Auf jeden Fall werden hier die Abfälle in tausend Kategorien getrennt.

Erstaunlicherweise werde ich ständig mit schiefem Blick angeguckt, weil ich angeblich so wenig esse. Jaja, da lacht ihr, aber es ist wirklich so. Okay, ein bisschen weniger als zu Hause nehme ich schon zu mir, das liegt vermutlich an der Hitze. Aber von wenig kann man wirklich nicht sprechen.

Nachdem ich also gegen 10h völlig nass aus der Dusche watschelte kam mir schon Julia entgegen und zerrte mich einige Minuten später ins Auto. Mit offenen Fenstern durch die australische Musikgeschichte trällernd erreichten wir die Bushaltestelle, um einige Freunde von Julia abzuholen. Die kommen alle aus Mexiko. Weiter gings gemeinsam zum Wildlife Park. Dieser war zwar nicht sehr groß, dafür aber wunderschön. Es handelt sich um eine Art Zoo, allerdings nur mit australischen Tieren. Die laufen die ganze Zeit um einen herum und die Kakadus und Kängurus durfte man sogar füttern. Natürlich habe ich reichlich Fotos gemacht.

Danach sind wir kurz beim Olympia Park vorbeigefahren, um uns über den Ticketpreis für den gemeinsamen Jack Johnson-Konzertbesuch zu informieren. Die Halle gehört leider nichtmehr der Famile, ein paar Prozente gab es aber trotzdem. Einige Konzerte sind hier aus irgendwelchen unbekannte Gründen erst ab 18. Keine Ahnung wer sich sowas doofes ausgedacht hat. Auf jeden Fall kann ich mir den Konzertbesuch von den Foo Fighters nicht gönnen. So ein Schwachsinn. Was solls, hier ist genug anderes los.

Nach dieser kleinen Enttäuschung gings ab zum Lunch. Auf dem Weg zu dem kleinen italienischen Restaurant mussten wir jedoch erstmal durch einen unglaublichen Regenschauer sprinten. Soviel Wasser habe ich schon lange nichtmehr auf einmal vom Himmel kommen sehen. Tropfend nass gab es drinnen angekommen für relativ wenig Geld leckere Pasta mit Sahnesoße.

Jetzt bin ich wieder zu Hause weil Julia zur Arbeit muss. Von 5h – 4h, schrecklich. Und am nächsten Tag wieder. Aber da habe ich ja erstmal mein Betreuer-Treffen.

Wie ihr hört geht es mir gut.

Ich hoffe euch auch.

Alles Liebe, Hanna


P.S.: Mama, dass ich Zeit habe, um so viel zu schreiben hat nichts damit zu tun, dass ich nicht durch andere Aktivitäten ausgelastet bin Aber ich verspreche dir, dass es bald eh nicht mehr so viel von mir zu hören gibt. Kuss.

3.2.08 07:37


Fotos

Schaut euch unter 'An.gekommen! ein paar Fotos an
3.2.08 09:02


10. Februar 2oo8

So liebe Leute,


eine Woche Schule ist um und ich kanns nicht erwarten euch zu erzählen, wie allesgelaufen ist und wie es mir dort geht.

Der erste Schultag war sehr aufregend für mich. Vor allem weil ja – wie weitgehend bekannt – der erste Eindruck zählt. Zunächst musste ich mich um die rganisatorischen Sachen kümmern und mir einen Stundenplan zusammenstellen lassen. Dafür wählte ich folgende 6 Kurse:


English Advanced

Hier analysieren wir Filme, Songs und vor allem Gedichte, in Term 1 zum Thema “Changes”. In dieser Woche haben wir uns ein bisschen mit “Lord of the Rings” beschäftigt und ich musste voller Erstaunen und Erschütterung feststellen, dass nur 6 von den ca 30 Schülerinnen in meiner Klasse dieses Meisterwerk gesehen hat. Der Englischunterricht macht auf jeden Fall Spaß, auch wenn ich insbesondere bei den Gedichten manchmal Probleme mit speziellen Wörtern habe. Das geht den englischsprachigen Schülerinnen allerdings nicht anders.


Mathematics Advanced

Ja, ich weiß. Ihr fragt euch jetzt: “Warum in Gottes Namen steckt jemand Hanna Seemann in einen fortgeschrittenen Mathekurs?” Ganz einfach. Denn im Gegensatz zu deutschen Schulen kommen die australischen ungefähr so schnell mit dem Stoff voran, wie ein Koala im Wettlauf mit einem Känguru. Wer schonmal gesehen hat, wie schnell die Tiere hüpfen können, weiß was ich meine. Soll heißen: Im Moment lerne ich zum erneuten Male worum es sich bei sinus, cosinus und tangens handelt. Wer weiß wofür es noch nützlich ist.. Auf jeden Fall bin ich dort mit schnellste und schäme mich ein bisschen dafür. Dafür ist die Lehrerin aber eine blöde Schnepfe und gibt uns, zu allem Überdruss, auch noch seitenweise Hausaufgaben auf, bei denen eh jede Aufgabe ist wie die andere.


Textiles & Design

..ist ganz okay. Endlich kann ich ohne Mamas Hilfe eine Nähmaschine “fertigmachen”. Im Moment sticken wir nur auf Stoffteilen herum und so weiter. Um ein bisschen Routine und Sicherheit in die Sache zu bringen. Danach nähen wir ein Kleidungsstück nach Wahl. Da freu ich mich schon drauf.

Visual Arts

Klar nehme ich Kunst, ist immerhin mein Lieblingsfach. Auch wenn es in Deutschland etwas langweilig ist. Ganz anders hier. Ich bin auf dem besten Weg mich in meine Lehrerin zu verlieben, denn ihr Unterricht ist große Klasse. Okay, vielleicht hört es sich furchtbar trocken und öde an, wenn ich erzähle, dass wir zur Zeit verschiedne Künstler durchnehmen und uns Skulpturen anschauen. Aber sie schafft es irgendwie das ganze furchtbar spannend zu gestalten. Außerdem können wir uns bald richtig austoben. Der Kurs, inklusive mir, fährt nämlich bald in einen großen Park in Sydney und wir dürfen mit Graffiti und Kreide alles an eine riesige Wand malen, was uns so einfällt. Zum Thema “Female Form”. Die einzelnen Werke werden danach fotographiert und mit Erläuterung in unser riesiges “Art Diary” geklebt. Natürlich machen wir noch andere tolle Sachen. Für wen sich das nicht gut anhört, dem kann ich auch nicht helfen.


Photography

Ja, eigentlich dachte ich ja, das Photography ganz schnell zu meinem Traumfach hinaufklettern würde. Aber an Visual Arts kommt es leider nicht an. Obwohl ich die gleiche Lehrerin habe. Im Moment machen wir Photogramme und müssen dafür alle kleine und persönliche Gegenstände mitbringen, die irgendwie für unsere Persönlichkeit stehen. Das ist natürlich etwas schwer für mich, weil ich kaum was hier hab. Also muss ich mir noch was einfallen lassen.


Music Standard

...ist so ziemlich das langweiligste Fach, das ich je hatte. Wird heir gar nicht groß erläutert, weil ichs eh bald aus meinem Plan schmeiße.


Nachdem ich mich für diese Fächer entschieden hatte, musste ich mit der Schuldirektorin in die Aula. Da findet wöchentlich eine Veranstaltung statt, um die Schülerinnen über die neusten Neuigkeiten aufzuklären. Natürlich unvorbereitet und nervös wurde klein Hanna also auf die Bühne geschickt, um sich vorzustellen. Habe ich glaub ich ganz gut gemeistert. Jetzt wissen alle meinen Namen und ich werde den ganzen Tag von irgendwelchen Mädls vollgetextet. Was ganz lustig ist und natürlich besser, als alleine in der Ecke zu stehen. Ich kann also behaupten, schon ordentlich Kontakte geknüpft zu haben. Darunter 5 Mädchen die Liz heißen. Und viele, deren Namen ich längst wieder vergessen habe.


Allgemeine Infos über meine Schule

Also die Schule, auf die ich hier gehe, nennt sich “Burwood Girl's High” und wirbt mit den Farben Blau und Gold. Es handelt sich, wie ihr auch dem Namen entnehmen könnt, um eine Mädchenschule. Wie in allen australischen Schulen gibt es eine Schuluniform, bestehend aus einem blauen Rock, einer weißen Bluse, langer weißer oder schwarzer Socken und wunderhässlichen schwarzen Schuhen. Der Stundenplan ist sehr nach den Bedürfnissen der Schülerausgerichtet:


8.55 - 9.00 Rollcall

Jeder Schüler ist einer Rollcall-Gruppe zugeordnet. Sozusagen eine Klasse. Meine Gruppe trifft sich in der Bücherrei. Ein Lehrer geht alle Namen durch und kontrolliert, wer da ist und wer nicht. Das wars auch eigentlich schon. Außer Mittwochs, denn da ist


8.55 - 9.15 Dear

Bei Dear handelt es sich um eine Zeitperiode, in der alle Schüler sich in ihrer Rollcall-Gruppe zusammenfinden und lesen. Dafür bringt jeder sein eigenes Buch und liest still für sich.

Dadurch verschieben sich natürlich die Zeiten des Stundenplans, ich fahre aber einfach mal mit den Standardzeiten fort.


9.00 - 10.10 Period 1


10.10 – 10.30 Recess


10.30 - 11.50 Period 2


11.50 – 1.10 Period 3


1.10 – 2.00 Lunch

Die Australier essen immer. Da diese Pause ja sogar Lunch heißt, kramen alle sofort ihre riesigen Boxen mit leckerem fertigen Mittagessen raus und schaufeln in sich herein, was nur passt. Es gibt uch eine Mensa, wo man tausende von Leckereien kaufen kann.


2.00 – 3.15 Period 4


Und das wars auch schon. Danach sitz ich meistens noch mit den Mädls, die den selben Bus wie ich “catchen” auf der Wiese und warte auf den Transport. Man muss sich daran gewöhnen, dass es hier alle nicht so genau mit der Zeit nehmen.

Ach nicht zu vergessen: Diese Schule ist wirklich außergewöhnlich gut mit Technik ausgerüstet. In jedem Raum steht für jeden Schüler ein Apple Pc (Affinität zu Apple?) und ein riesiger Touchpad-Bildschirm für die Lehrkraft. Etwa zweimal so groß wie eine deutsche Schultafel. Ich kann diese Technik nicht beschreiben, aber als ich es beim ersten mal gesehen habe stand mir vermutlich der Mund gaaaanz ganz weit offen.


Meine Mitschülerinnen

Man muss schon sagen, dass die Mädchen hier anders drauf sind, als bei uns in Syke. Vielleicht weil es alles Stadtkinder sind? Wer weiß. Es sieht auf jeden Fall erstmal sehr abschreckend aus, wenn wirklich jede mit einem super tollen neuen Handy durch die Gegend rennt (und man muss dazu sagen, dass wirklich die ganze Zeit wie verrückt darauf rumgehackt wird, oder alle rumtelefonieren, wo sie doch nur 50m von einander entfernt sind). Noch dazu baumelt jedem Mädchen ein Ipod um den Hals. Vielleicht profiliert man sich durch solche Dinge, wenn man gezwungenermaßen eine Schuluniform trägt? Um Glück hat der Beliebtheitsstatus hier nichts damit zu tun, ob man nun das neuste Modell, oder eins, das schon ganze 2 Tage alt ist, besitzt. So ein Glück. Einem Mädchen habe ich ein Kompliment für die schönen langen Haare gemacht, weil ich auch endlich wieder welche haben will. Danach stellte sich jedoch raus, dass es sich um Extentions für rund 2000$ handelte und eine handvoll weiterer Mädchen “join”te das Gespräch, stolz berichtend, dass sie die selben Kunsthaare am Kopf kleben hat. Bravo, Glückwunsch. Abgesehen davon, hat jede hier ihren merkwürdigen Schulrock kürzen lassen. Einerseits kann ich es sehr gut verstehen, denn in der Originallänge fühlte selbst ich mich wie eine Nonne, aber andererseits ist es bei manchen wirklich zu kurz geraten. Nach diesen Verschreckenden Informationen merkte ich allerdings, dass der Großteil meiner Mitschülerinnen wirklich nett ist. Am ersten Tag standen mir alle hilfreich zur Seite und führten mich durch die Schule, auf dem Weg zum richtigen Raum (ich bin natürlich immer zu spät gekommen). Anders als erwartet bimmelt kein totaler Zickenalarm in meinen Ohrmuscheln. Aber es gibt sehr ausgeprägte Gruppenbildung. Leider. Jede Pause fragt mich jemand anderes, ob ich bei ihm sitzen möchte, weswegen ich die ganze Zeit hin und her “switch”e. Alle fragen das selbe über Deutschland, alle wollen die selben Wörter übersetzt hören und alle haben die selbe Reaktion auf Winter in Deutschland: “Wow, are you serious? I've never seen snow in my hole life!” Und alle sind gleich nett und interessiert an mir. Planen mich die selben Shoppingtouren und die selben Strandbesuche ein. Und es ist schön, so schnell Anschluss gefunden zu haben. Innerhalb einer Woche auf 2 Geburtstage eingeladen geworden zu sein, zähle ich mal als Erfolg. Sowieso muss ich mal mal eben ein bisschen angeben und euch erzählen dass alle hier mein Englisch als “remarkable” loben. Hihi.



So, genug von der Schule. Ich weihe euch mal in meine Wochenendplanung ein:


Freitag

Am Freitag kam ich wie üblich gegen halb 4 nach der Schule zu Hause an. Danach habe ich Muffins für die Familie gebacken, weil ich grad Lust dazu hatte. “Dring, Dring”, klingelte das Telefon gegen halb 5 und Johannas Stimme tönte aus dem Hörer (Johanna ist ein anderes deutsches Mädchen, das auch hier in Haberfield lebt. Mit ihr saß ich auch schon stuuuuuundenlang im Flieger.). “Huhu Hanna, ich habe dir doch von diesem Openair-Dingsda erzählt. Also wir fahren dahin und du kommst mit. Holen dich um 6h ab. Tschussi!” Okay, so hat sies vermutlich nicht gesagt aber der Inhalt ist schon ganz richtig. Also setzte ich mich mit einem Stück warmen Apfelkuchen mit Eis und Kirschen in den Vorgarten und bestaunte ein bisschen die Straße. Fast pünktlich kamen Mel (Johannas extrovertierte Gastschwester) und Johanna um die Ecke gewatschelt und, nachdem wir ordentlich von meiner Gastmutter ausgefragt wurden nach Handynummern usw, ging es los. Mit Campingstühlen, einer großen Decke und einem Picknickkorb bewaffnet machten Mel, Johanna, Johannas Gasteltern und ich es uns auf dem riesigen Parkgelände des Olympic Parks gemütlich. Um uns herum eine Horde anderer Musicalbegeisterten, denn heute abend sollten auf der Bühne die größten Musicalklassiker dargestellt werden: “Music by Midnight”. Die Sänger waren wirklich spitzenklasse und die Band auch. Und je dunkler es wurde, desto schöner wurde die Atmosphäre. Wirklich beschreiben kann ich es nicht, aber es war ein toller Abend, abgeschlossen mit einem Gruppentanz zu “Timewarp”, weil keiner seine Füße stillhalten konnte.


Samstag

MeinKörper scheint ganz offensichtlich noch immer nicht seinen Rythmusgefunden zu haben und ich wachte wieder um ca 6 Uhr morgens auf. Trotzdem immer eine gute Gelegenheit, um sich bei Icq einzuloggen und mit ein paar Leuten zu kommunizieren. Als ich also der Partygesellschaft bei Meier, die sich gerade auf den Weg zum Abikoma machten, viel Spaß gewünscht hatte, fand ich mich schon im Auto wieder, auf den Weg zum Markt. Dort roch es lecker nach allen möglichen Köstlichkeiten und wir kauften auch nicht zu wenige davon ein. Da die Eltern nicht so oft da sind zum kochen, konnte ich mir verschiedene hausgemachte Quiches und ähnliches aussuchen. Jaaa, die sind lecker! Zu Hause genoss ich mein Lunch und fuhr danach mit Bron in die Innenstadt. Das riesige Einkaufszentrum, in dem wir landeten, nennt sich: Queen Victoria Building. Und ist wahrlich nicht so, wie ihr euch ein Shoppingcenter vorstellt. Ein wunderschönes altes Gebäude, man könnte fast sagen Schloss, mit riesigen Treppen und überdimensionalteuren Geschäften. Bron brauchte ein paar Cds und musste Schuhe reparieren lassen, dann waren wir auch schon wieder zu Hause. Was nicht heißt, dass ich nicht eine halbe Stunde Simpsons-gucken wieder in einem Auto saß. Denn die Uhr hatte 7 mal gedongt, was bedeutete, dass wir uns aufmachen mussten zum Chinese New Year Dinner. Chinatown ist größer und pompöser, als ich es mir vorgestellt hatte. Überall rote und goldfarbene Verzierungen und tanzende Drachen auf der Straße. Das Jahr der Ratte hat begonnen. Das Restaurant, in dem wir uns mit der befreundeten chinesischen Familie trafen, war auch ziemlich.. einzigartig. Irgendwie taten mir aber die Hummer usw in den riesigen Aquarien leid, die später auf meinem Teller bzw in meinem Schälchen landen sollten. Die jüngsten mit mir am Tisch waren Holly (23) und ihr Cousin (22), mit denen ich nach dem Essen noch ein bisschen auf Tour ging. An jeden Platz lagen ein kleiner Teller, eine Schale und Stäbchen. Ja, ihr habt richtig gehört, ich musste alle die 16 (!) Gerichte, die nacheinander aufgetischt wurden, mit Stäbchen essen. Aber ich laube, ich habe es ganz gut gemeistert. Von den tausenden Dingen, die ich an diesem Abend verzehrt habe, will ich vermutlich von der Hälfte nicht wissen, was es war. Auf jeden Fall alles exkuisite Sachen – und das heißt bei den Chinesen schon fast alles. Schmackhaft war es allemal. Ohnehin war es ein sehr netter Ausflug in die Asiatische Kultur und ein bisschen tazen konnte ich ja am Ende auch noch.


Sonntag

Nunja, ich bin grade aufgestanden und musste feststellen, dass mein Laptop schon wieder kein Internet empfägt. Scheint sone Macke von ihm zu sein. Der Plan für heute war, mit Johanna und einer Italienerin, deren Name ich vergessen habe (Jaja, ab in die Ecke mit mir) einkaufen zu gehen. Man schnappt sich einfach einen Bus nach Sydney – die fahren eh alle 10mins – und 20mins später ist man da. Und Hanna brauch unbedigt Klamotten. Und ein Outfit für die 50s-Party am nächsten Wochenende. Will ja nicht als einzige ungestylt da auftauchen.

Jetzt geh ich erstmal frühstücken, morgen hört ihr mehr von mir.


Dicker Kuss an alle,

Hannabumm

10.2.08 01:19


29. Februar 2008

Puhh... schon wieder so viel zu erzählen. Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

In der Schule läuft es sehr gut und ich habe gestern mein erstes „Assesment Task“ wiederbekommen. Dabei handelt es sich um eine Art Hausarbeit, entweder in Form eines Referats oder einfach eines Essays. In Kunst musste ich über ein Bild schreiben, das eine Bibelszene darstellte. Keine leichte Aufgabe (,vor allem weil mich Kunst aus dem Barock nicht wirklich anspricht), aber leut meiner Lehrerin hab ich sie mit Bravo erledigt. Ein bisschen peinlich wurd es dann für alle Anwesenden, als Mrs Bellemore sogar den ganzen Text vorgelesen hat, um den australischen Schülerinnen zu zeigen, dass jemand aus Deutschland bessere englische Fachbegriffe verwendet als sie. So, genug geprahlt.

In der Schule kommt viel Arbeit auf mich zu, wenn ich alles mitmachen möchte. Da mich die künstlischerischen Fäöcher aber ehr ansprechen, werd ich mein Bestes geben. Die Aufgaben sind teilweise such sehr offen und flexibel, so dass ich meiner Kreativität keine Grenzen setzte muss. Ich finde es super, wie die Schule jede Schülerin individuell in ihrer Persönlichkeit und ihren Interessen unterstützt und auch alle Ressourcen nach und vor der Schule zur freien Verfügung stellt. Erst heute hat meine Musiklehrerin mit ein riesiges tolles Keyboard ausgeliehen, dass ich bis zum Ende des Aufenthaltes hier behalten kann. Als Ansporn oder Inspiration. Außerdem müssen wir in Term 2 etwas vorspielen, also muss ich mich zu Mamas Freude wohl oder übel mal wieder auf den Klavierhocker schwingen.

Da die Pausen hier so super lang sind, hab ich viel Zeit, die Leute aus meiner Schule besser kennenzulernen. Jenna hat zwar laub ich immer noch nicht begriffen, dass ich nicht aus Russland, sondern Deutschland komme, aber das ist schon okay. Sie ist ein total nettes Mädchen und man kann super mit ihr rumspaßen, aber etwas dusselig ist sie auch.

Ab den letzten Wochenenden habe ich auch wieder eine Menge erlebt.

Neben Konzerten haben wir für Elianas 18. Geburtstag eine Bootsfahrt im Hafen Sydneys geplant. Es war sehr schön und wir konnten die ganzen Sehenswürdigkeiten aus nächster Nähe bestaunen. Für Johanna und mich ist das immer wieder komisch, als hätten wir immernoch nicht begriffen, dass wir jetzt hier sind. Danach ging es in den Park und nach einer Weile machten wir uns auf, um in eine Karaokebar zu gehen. Leider war dort kein Raum mehr frei, aber das muss unbedingt wiederholt werden. Später waren wir noch in einer Bar. Zur Happy Hour war alles preiswert und während wir Pool spielten, haben wir noch ein paar Leute kennengelernt. Einer der Typen hatte ein Tattoo auf der Schulter. Die „Silhouette“ Australiens mit der Flagge drin. Alles in allem war der Abend sehr spaßig. Am nächsten Morgen gings los zum surfen. Das erste Mal für mich, dementsprechend skeptisch, doch auch aufgeregt, sah ich der ganzen Sache entgegen. Als wir (natürlich als letzte) beim Kurs am Manly Beach ankamen waren, trafen wir ein paar bekannte Gesicher wieder. Die Surflehrer machten uns lächerlich, in dem wir im Sand auf unseren Surfbrettern rumruderten, bevor sie uns ins Meer ließen. Oh ja, Surfen macht wirklich seehr sehr viel Spaß. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es total toll ist, wenn man es kann. Ich hielt mich unbeholfen nur sekundenlang auf dem Brett, bis ich lachend in den Wellen versank. Haha. Wenigstens machten sich die anderen auch nicht viel besser und ich redete, zwischen den misslungenen Versuchen aufs Board zu kommen, mit einem Australier, der es auch nicht besser konnte. Das ließ mich aufatmen.

Jetzt, wenn ich hier so sitze und die Zeit revue passieren lasse, um zu überdenken, was ich euch berichten könnte, fällt mir auf, wie viel ich schon in dieser kurzen Zeit erlebt habe. Zurückblickend scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen. Man hört das ja ständig von Schülern, die schonmal im Ausland waren oder es noch sind, aber ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich so extrem ist. Jedes Wochenende bin ich wieder verblüfft, dass die Woche schon um ist.

Apropros Wochenende: Morgen feiert ganz Sydney Mardi Gras. Und ich kann da natürlich nicht fehlen. Freue mich auch schon sehr darauf. Vielleicht gehe ich heute noch mit ein paar Leuten von der Schule einkaufen, damit wir morgen möglichst bunt und verrückt in der Innenstadt einlaufen können. Am Sonntag spielt die Band von ein paar meiner Freunde bei einem Kontest, das würde ich mir auch gerne anschaun. Und dann.. hat die Hanna auch schon Geburtstag. Ganze 17 Jahre werd ich dann. Ich zitiere Sönke (SMS): “17? =O Voll die Oma :> Von mir bekommst du dann eine Hüftprothese für fetzige Stunden in der Seniorendiskothek =)“

Wie auch immer, ich finde es sehr schade, den Tag nicht wie üblich mit Familie und Freunden verbringen zu können. Und nicht zuletzt Mams leckere Schwarzwälder-Kirsch und Juttas Schoko-Torte werden mir fehlen, das muss ich leider ganz ehrlich zugeben.

Dafür gehe ich mit meiner Gastfamilie, die auch Johanna eingelanden hat, in ein thailändisches Restaurant. Mhh yummy. Nächstes Wochenende gibt es dann vielleicht auch noch ein Barbeque bei Persia, die am selben Tag Geburtstag hat. Außderdem fahre ich mit meinem Gastvater, ein paar von seinen Kollegen und so weiter zu den Blue Mountains. So ganz verstanden habe ich den Plan noch nicht, aber es geht wohl irgendwie darum, auf Luftmatratzen durchs Wasser zu paddeln. Die Bilder sahen recht amüsant aus. Und das nächste Konzert steht auf dem Plan. Diesmal dudelt Jack Johnson seine Songs für uns, open-air.

Nein, da hören meine Pläne noch immer nicht auf. Ende März fahre ich nämlich mit ein paar Freunden ins Outback campen! Jetzt dürft ihr mir die Daumen drücken, dass ich diese Zeit überlebe. Julia (meine Gastschwester) hat mir erst gestern erläutert, woran man die giftigen Schlangen erkennt. Rückenfarbe. Und folgende Schlangen sind giftig: weiß, rot, braun, schwarz, grün, blau,... Gut, danke für den Tip. Das wird ein Spaß.

Kaum wieder zurück geht es schon Mitte April nach Queensland, dem Norden Australiens. Zum Great Barrier Rief zum Beispiel, und ab in den Dschungel. Zum Glück ohne Kameras von RTL.

Genaue Informationen über diese Trips habe ich selber noch nicht, aber ich freue mich total darauf und denke, dass es super toll wird.

Im Mai kommt Laura (Bischoff, zZ auch in Australien, nahe Adelaide) nach Sydney und ich denke, wir können uns da treffen. Sie plant aber eh mich am Sonntag anzurufen, dann können wir das überdenken.

Prust, ich glaub das waren erstmal wieder genug Informationen von mir.

Ich habe mitbekommen, dass in Deutschland zur Zeit die Wahlen für die Oberstufe getroffen werden. Ich entschließe mich vorraussichtlich für Kunst, Englisch, Deutsch, Philosophie, Bio (bili) – in dieser Reinfolge. Eventuell ändere ich aber Philo noch in Politik oder Geschichte.

Soweit so gut, ich wünsche Hilke meiner Nudel, die gerade für einen Austausch nach Amerika geflogen ist, eine super tolle Zeit dort drüben. Und allen anderen Freunden, die zur Zeit über die ganze Erdkugel verstreut sind, natürlich auch.

Und ich freue mich auf den (2.) Sommer dieses Jahr.

Mag euch

Han


P.S.: Entschuldigt Rechtschreibfehler, Hanna ist grad in Eile und außerdem auf dem besten Wege, ihr Deutsch komplett zu verlernen. Und von egen ich lern hier Englisch: Ich verlern bloß mein tolles Oxford-Schul-Englisch und gewöhn mir Umgangssprache an.

29.2.08 08:36


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