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2. Februar 2008

Auf der einen Seite wundert es mich enorm, dass selbst Julia, die bis 4h morgens arbeiten muss, schon um 9h aufsteht. Viel verwirrender ist allerdings, dass ich selber auch nur bis höchstens 8h schlafen kann. Danach mache ich mir ein super leckeres und noch dazu gesundes Frühstück. Einen Teller voller Früchte wie zB Äpfel, Kirschen, Weintrauben, Melone usw. Ja Mama, du hast mich gut erzogen. Die Familie hier hat einen sehr ökonomischen Lebensstil. Wenn dass das ist was ich meine. Auf jeden Fall werden hier die Abfälle in tausend Kategorien getrennt.

Erstaunlicherweise werde ich ständig mit schiefem Blick angeguckt, weil ich angeblich so wenig esse. Jaja, da lacht ihr, aber es ist wirklich so. Okay, ein bisschen weniger als zu Hause nehme ich schon zu mir, das liegt vermutlich an der Hitze. Aber von wenig kann man wirklich nicht sprechen.

Nachdem ich also gegen 10h völlig nass aus der Dusche watschelte kam mir schon Julia entgegen und zerrte mich einige Minuten später ins Auto. Mit offenen Fenstern durch die australische Musikgeschichte trällernd erreichten wir die Bushaltestelle, um einige Freunde von Julia abzuholen. Die kommen alle aus Mexiko. Weiter gings gemeinsam zum Wildlife Park. Dieser war zwar nicht sehr groß, dafür aber wunderschön. Es handelt sich um eine Art Zoo, allerdings nur mit australischen Tieren. Die laufen die ganze Zeit um einen herum und die Kakadus und Kängurus durfte man sogar füttern. Natürlich habe ich reichlich Fotos gemacht.

Danach sind wir kurz beim Olympia Park vorbeigefahren, um uns über den Ticketpreis für den gemeinsamen Jack Johnson-Konzertbesuch zu informieren. Die Halle gehört leider nichtmehr der Famile, ein paar Prozente gab es aber trotzdem. Einige Konzerte sind hier aus irgendwelchen unbekannte Gründen erst ab 18. Keine Ahnung wer sich sowas doofes ausgedacht hat. Auf jeden Fall kann ich mir den Konzertbesuch von den Foo Fighters nicht gönnen. So ein Schwachsinn. Was solls, hier ist genug anderes los.

Nach dieser kleinen Enttäuschung gings ab zum Lunch. Auf dem Weg zu dem kleinen italienischen Restaurant mussten wir jedoch erstmal durch einen unglaublichen Regenschauer sprinten. Soviel Wasser habe ich schon lange nichtmehr auf einmal vom Himmel kommen sehen. Tropfend nass gab es drinnen angekommen für relativ wenig Geld leckere Pasta mit Sahnesoße.

Jetzt bin ich wieder zu Hause weil Julia zur Arbeit muss. Von 5h – 4h, schrecklich. Und am nächsten Tag wieder. Aber da habe ich ja erstmal mein Betreuer-Treffen.

Wie ihr hört geht es mir gut.

Ich hoffe euch auch.

Alles Liebe, Hanna


P.S.: Mama, dass ich Zeit habe, um so viel zu schreiben hat nichts damit zu tun, dass ich nicht durch andere Aktivitäten ausgelastet bin Aber ich verspreche dir, dass es bald eh nicht mehr so viel von mir zu hören gibt. Kuss.

3.2.08 07:37
 


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