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29. Februar 2008

Puhh... schon wieder so viel zu erzählen. Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

In der Schule läuft es sehr gut und ich habe gestern mein erstes „Assesment Task“ wiederbekommen. Dabei handelt es sich um eine Art Hausarbeit, entweder in Form eines Referats oder einfach eines Essays. In Kunst musste ich über ein Bild schreiben, das eine Bibelszene darstellte. Keine leichte Aufgabe (,vor allem weil mich Kunst aus dem Barock nicht wirklich anspricht), aber leut meiner Lehrerin hab ich sie mit Bravo erledigt. Ein bisschen peinlich wurd es dann für alle Anwesenden, als Mrs Bellemore sogar den ganzen Text vorgelesen hat, um den australischen Schülerinnen zu zeigen, dass jemand aus Deutschland bessere englische Fachbegriffe verwendet als sie. So, genug geprahlt.

In der Schule kommt viel Arbeit auf mich zu, wenn ich alles mitmachen möchte. Da mich die künstlischerischen Fäöcher aber ehr ansprechen, werd ich mein Bestes geben. Die Aufgaben sind teilweise such sehr offen und flexibel, so dass ich meiner Kreativität keine Grenzen setzte muss. Ich finde es super, wie die Schule jede Schülerin individuell in ihrer Persönlichkeit und ihren Interessen unterstützt und auch alle Ressourcen nach und vor der Schule zur freien Verfügung stellt. Erst heute hat meine Musiklehrerin mit ein riesiges tolles Keyboard ausgeliehen, dass ich bis zum Ende des Aufenthaltes hier behalten kann. Als Ansporn oder Inspiration. Außerdem müssen wir in Term 2 etwas vorspielen, also muss ich mich zu Mamas Freude wohl oder übel mal wieder auf den Klavierhocker schwingen.

Da die Pausen hier so super lang sind, hab ich viel Zeit, die Leute aus meiner Schule besser kennenzulernen. Jenna hat zwar laub ich immer noch nicht begriffen, dass ich nicht aus Russland, sondern Deutschland komme, aber das ist schon okay. Sie ist ein total nettes Mädchen und man kann super mit ihr rumspaßen, aber etwas dusselig ist sie auch.

Ab den letzten Wochenenden habe ich auch wieder eine Menge erlebt.

Neben Konzerten haben wir für Elianas 18. Geburtstag eine Bootsfahrt im Hafen Sydneys geplant. Es war sehr schön und wir konnten die ganzen Sehenswürdigkeiten aus nächster Nähe bestaunen. Für Johanna und mich ist das immer wieder komisch, als hätten wir immernoch nicht begriffen, dass wir jetzt hier sind. Danach ging es in den Park und nach einer Weile machten wir uns auf, um in eine Karaokebar zu gehen. Leider war dort kein Raum mehr frei, aber das muss unbedingt wiederholt werden. Später waren wir noch in einer Bar. Zur Happy Hour war alles preiswert und während wir Pool spielten, haben wir noch ein paar Leute kennengelernt. Einer der Typen hatte ein Tattoo auf der Schulter. Die „Silhouette“ Australiens mit der Flagge drin. Alles in allem war der Abend sehr spaßig. Am nächsten Morgen gings los zum surfen. Das erste Mal für mich, dementsprechend skeptisch, doch auch aufgeregt, sah ich der ganzen Sache entgegen. Als wir (natürlich als letzte) beim Kurs am Manly Beach ankamen waren, trafen wir ein paar bekannte Gesicher wieder. Die Surflehrer machten uns lächerlich, in dem wir im Sand auf unseren Surfbrettern rumruderten, bevor sie uns ins Meer ließen. Oh ja, Surfen macht wirklich seehr sehr viel Spaß. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es total toll ist, wenn man es kann. Ich hielt mich unbeholfen nur sekundenlang auf dem Brett, bis ich lachend in den Wellen versank. Haha. Wenigstens machten sich die anderen auch nicht viel besser und ich redete, zwischen den misslungenen Versuchen aufs Board zu kommen, mit einem Australier, der es auch nicht besser konnte. Das ließ mich aufatmen.

Jetzt, wenn ich hier so sitze und die Zeit revue passieren lasse, um zu überdenken, was ich euch berichten könnte, fällt mir auf, wie viel ich schon in dieser kurzen Zeit erlebt habe. Zurückblickend scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen. Man hört das ja ständig von Schülern, die schonmal im Ausland waren oder es noch sind, aber ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich so extrem ist. Jedes Wochenende bin ich wieder verblüfft, dass die Woche schon um ist.

Apropros Wochenende: Morgen feiert ganz Sydney Mardi Gras. Und ich kann da natürlich nicht fehlen. Freue mich auch schon sehr darauf. Vielleicht gehe ich heute noch mit ein paar Leuten von der Schule einkaufen, damit wir morgen möglichst bunt und verrückt in der Innenstadt einlaufen können. Am Sonntag spielt die Band von ein paar meiner Freunde bei einem Kontest, das würde ich mir auch gerne anschaun. Und dann.. hat die Hanna auch schon Geburtstag. Ganze 17 Jahre werd ich dann. Ich zitiere Sönke (SMS): “17? =O Voll die Oma :> Von mir bekommst du dann eine Hüftprothese für fetzige Stunden in der Seniorendiskothek =)“

Wie auch immer, ich finde es sehr schade, den Tag nicht wie üblich mit Familie und Freunden verbringen zu können. Und nicht zuletzt Mams leckere Schwarzwälder-Kirsch und Juttas Schoko-Torte werden mir fehlen, das muss ich leider ganz ehrlich zugeben.

Dafür gehe ich mit meiner Gastfamilie, die auch Johanna eingelanden hat, in ein thailändisches Restaurant. Mhh yummy. Nächstes Wochenende gibt es dann vielleicht auch noch ein Barbeque bei Persia, die am selben Tag Geburtstag hat. Außderdem fahre ich mit meinem Gastvater, ein paar von seinen Kollegen und so weiter zu den Blue Mountains. So ganz verstanden habe ich den Plan noch nicht, aber es geht wohl irgendwie darum, auf Luftmatratzen durchs Wasser zu paddeln. Die Bilder sahen recht amüsant aus. Und das nächste Konzert steht auf dem Plan. Diesmal dudelt Jack Johnson seine Songs für uns, open-air.

Nein, da hören meine Pläne noch immer nicht auf. Ende März fahre ich nämlich mit ein paar Freunden ins Outback campen! Jetzt dürft ihr mir die Daumen drücken, dass ich diese Zeit überlebe. Julia (meine Gastschwester) hat mir erst gestern erläutert, woran man die giftigen Schlangen erkennt. Rückenfarbe. Und folgende Schlangen sind giftig: weiß, rot, braun, schwarz, grün, blau,... Gut, danke für den Tip. Das wird ein Spaß.

Kaum wieder zurück geht es schon Mitte April nach Queensland, dem Norden Australiens. Zum Great Barrier Rief zum Beispiel, und ab in den Dschungel. Zum Glück ohne Kameras von RTL.

Genaue Informationen über diese Trips habe ich selber noch nicht, aber ich freue mich total darauf und denke, dass es super toll wird.

Im Mai kommt Laura (Bischoff, zZ auch in Australien, nahe Adelaide) nach Sydney und ich denke, wir können uns da treffen. Sie plant aber eh mich am Sonntag anzurufen, dann können wir das überdenken.

Prust, ich glaub das waren erstmal wieder genug Informationen von mir.

Ich habe mitbekommen, dass in Deutschland zur Zeit die Wahlen für die Oberstufe getroffen werden. Ich entschließe mich vorraussichtlich für Kunst, Englisch, Deutsch, Philosophie, Bio (bili) – in dieser Reinfolge. Eventuell ändere ich aber Philo noch in Politik oder Geschichte.

Soweit so gut, ich wünsche Hilke meiner Nudel, die gerade für einen Austausch nach Amerika geflogen ist, eine super tolle Zeit dort drüben. Und allen anderen Freunden, die zur Zeit über die ganze Erdkugel verstreut sind, natürlich auch.

Und ich freue mich auf den (2.) Sommer dieses Jahr.

Mag euch

Han


P.S.: Entschuldigt Rechtschreibfehler, Hanna ist grad in Eile und außerdem auf dem besten Wege, ihr Deutsch komplett zu verlernen. Und von egen ich lern hier Englisch: Ich verlern bloß mein tolles Oxford-Schul-Englisch und gewöhn mir Umgangssprache an.

29.2.08 08:36
 


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