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queensland - ein traum <3

huhu ihr alle, die immer fleißig meine texte lest. 4 tage der letzten woche konnte ich, dank mama und papa sowie meiner austauschorganisation in queensland verbringen. queensland ist einer der staaten in australien und liegt nördlich von new south wales, dem staat in dem ich lebe. er ist bekannt für seinen starken sonnenschein, wunderschöne strände, das great barrier reef und den tropischen regenwald.

morgens um 7 stieg ich also voller vorfreude in den flieger von sydney nach cairns. dort angekommen lernte ich auch schon brody kennen. nachdem ich bestimmt schon eine halbe stunde mit ihm geredet hatte , stellte sich heraus, dass er gar kein austauschschüler war, sondern als eine art reiseleiter an der tour teilnahm. offensichtlich hat die scce-organisation momentan probleme innerhalb der 'arbeiter' und musste deswegen ihn nach cairns schicken, obwohl er auch erst 18 ist. ca ein und eine halbe stunde liefen wir also den strand entlang und warteten darauf, dass auch die anderen teilnehmer eintrudelten. gegen 12h mittags war es dann soweit und die gruppe war vollständig. mitreisende waren neben den deutschen (laura, laura, johanna, johanna, franzi und meiner wenigkeit) auch zwei mädchen und zwei jungen aus italien, ein amerikaner aus new mexico, zwei norweger, viele viele österreicher und eine französin. schnell chekcten wir in dem kleinen und gemütlichen bagpackerhotel ein und spurteten gemeinsam in die stadt, um leckereien fürs mittagessen zu besorgen.

danach warfen sich alle in ihre badeanzüge, bikinis und schwimmhosen und hüpften in den kleinen bus, der uns zum fluß bringen sollte. waterrafting stand auf dem programm. der reiseleiter weihte uns auf der busfahrt kurz und bündig in die sicherheitsvorkehrungen ein und führte vor, wie die schwimmwesten und helme richtig getragen werden. eingepackt in rotem plastik bildeten wir kleine grüppchen und teilten uns auf die boot auf. jede gruppe bekam auch einen führer zugeteilt, da die strecke sonst zu gefährlich war. unser führer hatte langes braunes haar und tatoos an beiden armen. schnell fanden wir heraus, dass es ein ziemlicher scherzkeks war und uns das abenteuer noch amüsanter gestaltete. während unser boot also unkontrolliert durch die wellen geschleudert wurde, da wir viel mehr mit lachen und rumalbern als mit paddeln beschäftigt waren, machte er sich noch einen spaß daraus, uns aus dem boot zu werfen und danach mit voller kraft wieder heraufzuziehen und aufeinander im boot zu stapeln. ohne neue armmuskeln, allerdings mit bauchschmerzen kamen wir am ende der strecke an und setzten uns - wiedersprüchlich wie das auch klingt - mit einem leckeren kaffee an den pool, um trocken zu werden.

wieder im 'hotel' angekommen prügelten sich alle um die dusche und wir mussten uns beeilen, um rechtzeitig im restaurant zu erscheinen. für die truppe von 25 mann gab es leckere nudeln oder auf wunsch pizza und alle erzählten von den erlebnissen, die sie bisher in australien hatten. später am abend lernte ich noch ein paar deutsche und schweden kennen, die den gleichen unterkunftsort hatten wie wir.

am nächsten morgen mussten wir wieder recht früh aufstehen. hanna legte sich auf dem weg zum frühstück erstmal auf die nase und ratschte sich ihr ganzes knie auf, das erstmal schön zu bluten anfing. keine angst, es tat nicht weh, allerdings verringerte es die freude auf den ausflug zum great barrier reef ein wenig, da ich mit das zusammentreffen einer offenen wunde mit salzwasser nicht besonders schön vorstellte. nach dem frühstück ging es auf ein kleines schiff, dass uns weit is große meer bringen sollte. auf dem deck waren hängemattenähnliche netze angebracht, so dass wir es uns in der prallen sonne gemütlich machten. angenehm spritzte dann und wann ein wenig meerwasser auf das warme gesicht. ein paar leute meinten, sie müssten sich nicht eincremen und sahen schon einige minuten später das unglückliche ergebnis dieser idee. auch laura, die irgendwann unbemerkt einschlief, hatte danach mit ihrem sonnenstich zu kämpfen. mich ließ die sonne glücklicherweise mit geröteten wangen davonkommen. nach etwa 2 stunden relaxen auf dem schiff erblickten wir eine kleine insel mitten im meer. das musste einfach das paradies sein! weißer strand umringte eine kleine knallgrüne grasfläche, besiedelt von vielen wunderschönen vögeln. umringt von klarem türkisen wasser. wir schnappten uns die schnorchelausrüstung und sprangen gemeinsam in das kühle nass. nachdem erste schwierigkeiten mit der taucherbrille überwunden waren, bestaunten wir die wunderschönen bunten korallen und riesigen fische, die direkt vor dem gesicht umherschwommen. sogar rochen und kleine haie konnten wir sehen. auf dem schiff konnte man durchsichtige hüllen für digitalkameras erwerben, um sogar unterwasser fotos zu machen. das ergebnis sehr ihr bei meinen fotos. ich glaube, was ich da unterwasser sehen konnte, war mit abstand das schönste, das ich je in meinem leben gesehen habe. schade, dass ihr alle nicht dabei wart! danach hatten wir die chance, mit taucherflasche noch etwas weiter in die tiefe zu tauchen. danach ging es weiter zu einem zweiten punkt, an dem das ganze wiederholt wurde. mit dem schnorcheln war es dort jedoch etwa schwierig, da die wellen sehr stark waren und ständig wasser in den schlauch spülten. wieder auf dem schiff setzten wir uns in die hängematten, um zu trocknen und genossen unser vorzügliches mittagessen. dann ging es zurück nach cairns und von da in ein mexikanisches restaurant. gestärkt mit tapas und natchos, sowie einem fabelhaften eis als dessert setzten wir uns am abend an den pool des hotels um ein bisschen über gott und die welt zu quatschen.

noch müder als am vortag taumelten wir am sonntag in den bus. es ging in einen kleinen nebenort von cains und dorf, auf ein wieteres kleines boot. wir fuhren nahe am ufer einen fluß entlang, auf der suche nach krokodilen und schlangen, sowie anderen wildtieren in ihrem natürlichen lebensraum. als erstes entdeckten wir eine riesige schlange, die sich um den ast einer der bäume gewickelt hatte. danach erspähte brody ein krokodil von etwa 5 oder 6 jahren, das sich hinter einem strauch versteckte. nach vielen anderen tieren konnten wir jedoch kurz vor ende der bootstour ein riesiges krokodil sehen, dass sich laut führer nicht besonders oft blicken ließe. 'fat alfred' hie´ß es und wir durften nicht zu nah heran fahren, da es für jeden von uns tödlich enden könnte. etwas beängstigt flüchteten wir also wieder an land und mampften auf einer bank am wasser leckere kekse. danach stampften wir in underen'guten wanderschuhen', die sich teilweise als flip flops oder slipper herausstellten, in den regenwald, zu einem fluss, in dem ma baden konnte. an böse, wilde tiere versuchten wir nicht zu denken, als wir über die steine ins wasser kletterten und konzentrierten uns lieber auf die schöne landschaft und die vielen fische, die an unseren füßen vorbeihuschten. nach diesem ausgelassenen bad mussten wir leider auch schon wieder nach hause. dort wartete leckere pizza auf uns, die wir am strand aufaßen. danach lief ich mit ein paar freunden in ein café am strand und wir aßen tonnenweise schokokuchen. später am abend setzten wir uns mit einigen bagpackern in den vorhof des 'hotels' und unterhielten uns sehr nett. auch ein deutscher, manuel, war dabei. er tourte zur zeit alleine durch australien und hatte viele spannende geschichten zu erzählen.

nächster morgen. und schon der letzte tag unseres 4tägigen abenteuers. schnell mussten die klamotten in den taschen verstaut und die zimmer einigermaßen auf vordermann gebracht werden. alles hatte diesen modrigen geruch, da wegen der feuchten luft nichts getrocknet war. nach dem früstück fuhren wir in ein kulturelles camp der aboriginies und lernten viel über die früchte im regenwald, die gefahren und die kultur als ganzes. außerdem versucten sich alle im bumerang- und speerwerfen. und hey, hanna war gar nicht so schlecht, wie sie davor befürchtet hatte. nach kurzer stärkung machten wir uns auf dem weg zum skyrail, einer art lift über den regenwald. zwischendurch gab es immer ausstiegsmöglichkeiten, um den regenwald auf eigne fast zu erkunden. unglaublich viele verwachsene pflanzen, riesige große bäume, sträucher, blüten, tiere,.. wir waren und sind alle ganz angetan von der vielfalt der tropischen regenwaldes. so lange wie mögich ließen wir diese eindrücke auf uns einwirken, dann mussten wir auch schon zum flughaven und uns von allen verabschieden. da man davon ausgehen kann, viele nicht mehr wiedezusehen, war das schon etwas schade.

da ich leider viele zwischenstops auf meinem rückflug füllen musste, besorgte ich mit 'scar tissue', die autobiographie von anthony kiedis und las fast das halbe (sehr sehr dicke) buch durch,

meine gasteltern holten mich wie geplant vom flughaven ab und ich viel erschöpft ins bettchen, um mich mal wieder richtig auszuschlafen.

ich hoffe, auch ihr habt eine schöne zeit.

und mama, papa: das mit der reise hat sich auf jeden fall gelohnt so wie die ganze australien-sache. und ich bin froh, weder queensland noch the red centre gemisst haben zu müssen.

alles liebe,

hanna <3

23.4.08 07:54
 


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